Aufbruch - Kapitel 4 - Pink Floyd

Shownotes

In einer technologisch hochgerüsteten Umgebung wird Ana mit ihrer Lieblingsmusik geweckt.

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00:00:00: Kapitel IV.

00:00:01: Pink Floyd, neunter September zwei tausend siebenundsechzig Leise fast ätherische Musik war das erste was durch den dichten Nebel des Schlafes zu ihr durchdrang zarte schwebende Klänge die von gedämpften Trommelschlägen getragen wurden und einer Stimme die kaum mehr als ein fernes Echo zu sein schien.

00:00:20: Es war eine Melodie die ihr fremd und doch zutiefst vertraut war so dass ihr erster Gedanke beim Aufwachen wie ein rettender Anker in dieser unbekannten Umgebung wirkte.

00:00:30: Das kenne

00:00:31: ich.".

00:00:32: Ihre Gastgeber schienen erschreckend genau über ihre Vorlieben Bescheid zu wissen, denn während sie mit zeitgenössischen Rhythmen wenig anfangen konnte, verlor sie sich nur zu gern in den monumentalen Klangwelten der Sechziger und Siebziger.

00:00:45: Oft hatte sie sich in Tagträumen ausgemalt – wie es wohl gewesen wäre, jene Ära selbst zu erleben!

00:00:51: In verrauchten Clubs auf staubigen Festivals oder gar als Groopy einer Band wie Pink Floyd.

00:00:58: Set the controls for The Heart of the Sun gehörte zu jenen Stücken, die sie bis ins Mark erschütterten – da es weniger wie ein Lied und mehr wie ein ritueller Aufruf wirkte, die Grenzen der Wirklichkeit endgültig zu überschreiten.

00:01:11: Reglos verharrend ließ sie das Stück bis zur letzten Sekunde ausklingen, während sie jede Note fixierte, als könne in ihrem Nachhalt eine Botschaft verborgen sein!

00:01:21: In den kurzen Pausen zwischen den Takten meinte sie, leise Nebengeräusche auszumachen.

00:01:26: Waren das ferne Schritte oder doch nur das verräterische Klopfen ihres eigenen Herzens?

00:01:32: Schließlich griff sie nach ihrem Handy – dass unbarmherzig sieben Uhr zehn Greenwich-Zeit anzeigte!

00:01:38: Sie hatte es vor dem Einschlafen bewusst auf Weltzeit gestellt in der Hoffnung sich in der Fremde weniger verloren zu fühlen.

00:01:45: Doch das flaue beklemmende Ziehen in ihrer Magengrube wollte nicht weichen… selbst als sie aufstand, das unbequeme Kostüm ablegte und unter die Dusche trat.

00:01:55: Das warme Wasser wusch zwar die letzten Reste des Schlafs fort, linderte jedoch nur mühsam die lebende Benommenheit bis sie endlich in frische Kleidung schlüpfte ein einfaches Baumwollt-T-Shirt und Jeans, die sich in diesem Moment anfühlten wie eine langersehnte Rückkehr zu ihrem eigenen Ich.

00:02:12: In der Küche stieß sie auf eine bescheidene Auswahl an Vorräten Weißbrot im Schrank sowie Milch und Butter.

00:02:19: Erst dann bemerkte sie die Packung Kaffee, nach der sie mit fast unglaubigem Zitterngriff und sie einen Moment lang stumm in den Händen hielt.

00:02:28: Sie war sich absolut sicher, dass gestern Abend kein Café da gewesen war – obwohl sie intensiv danach gesucht hatte!

00:02:35: Jemand musste also während sie in tiefem Schlaf gelegen hatte dieses Apartment oder vielmehr dieses luxuriöse Gefängnis betreten haben….

00:02:44: Die Gewissheit, beobachtet und im Schlaf belauert worden zu sein war zutiefst unheimlich.

00:02:50: Und dennoch bereitete sie sich eine Tasse zu um sich an dieses kleine dringend benötigte Stück Normalität zu klammern.

00:02:57: Der Kaffee schmeckte hervorragend.

00:03:00: Während Sie früh stückte ließen die bohrenden Fragen ihre Gedanken nicht zur Ruhe kommen.

00:03:05: Wie sollte sie sich verhalten wenn sie ihren Gastgebern gegenüber trat?

00:03:09: Zwar hatte man ihr versichert, sie schwebe nicht in Lebensgefahr und werde bald freigelassen.

00:03:15: Doch das offensichtliche Interesse an ihrer Person blieb rätselhaft!

00:03:19: Ein Forschungsauftrag erschien ihr mit jeder Minute unwahrscheinlicher – denn wer initiierte eine Entführung wenn es lediglich um ein Jobangebot ging?

00:03:29: Der Gedanke an einen Geheimdienst wirkte geradezu lächerlich.

00:03:32: Schließlich war sie Physikerin und Historikerin keine Spionen und ihr Leben lag wie ein offenes Buch vor der Welt.

00:03:40: In mitten dieser Ungewissheit formte sich jedoch einen fester Entschluss.

00:03:45: Ich bin nicht in Panik, beschwore sie sich selbst mit lauter Stimme.

00:03:50: Nur wachsam!

00:03:51: Extrem wachsam!

00:03:53: Punkt acht Uhr halte ein Klopfen durch den Raum woraufhin Anna unwillkürlich die Schultern straffte als bereite sie sich auf ein Duell vor.

00:04:03: Na los, sperren Sie schon auf.

00:04:05: ich habe meine Schlüssel verloren.

00:04:07: versuchte sie einen brüchigen Scherz um die Spannung zu brechen.

00:04:11: Die Tür glitt auf und ein Mantrat ein, etwa sechzig Jahre alt mit schütterem weißen Haar und einem Gesicht das eine seltene Mischung aus hoher Intelligenz- und tiefer Güte ausstrahlte.

00:04:22: Er besaßt die Aura eines emeritierten Universitätsprofessors.

00:04:26: Sein Englisch trug den weichen kultivierten Klang der US-amerikanischen Ostküste als er sich vorstellte.

00:04:33: Mein Name ist Jeffrey Carlson.

00:04:36: Ich werde sie begleiten.

00:04:38: Bitte folgen Sie mir!

00:04:40: Seine Stimme war ruhig, freundlich und kontrolliert – die Art von Stimme, die über Jahrzehnte hinweg Vorlesungen gehalten hat und instinktiv weiß wie man eine Menge ohne jede Anstrengung zum Schweigen bringt.

00:04:52: Sie folgten hell erleuchteten Gängen, deren markelos weiße Wände keinerlei Kratzer oder Spuren von Abnutzung aufwiesen als wäre alles erst vor Kurzem installiert worden.

00:05:03: Jede Tür, die sie passierten war mit einem Schild versehen – das Straßennamen und Hausnummern aus den Metropolen der Welt trug.

00:05:10: Und als Anna bemerkte, dass ihr eigenes Apartment die Aufschrift Abbey Road Nummer drei getragen hatte, konnte sie sich ein Grinsen nicht verknifen!

00:05:19: Es war eine subtile, fast zärtliche Botschaft.

00:05:23: Man kannte sie bis ins kleinste Detail.

00:05:26: Abbey-Road Die Beatles Pink Floyd Die Heiligen Hallen Der Rocklegenden.

00:05:31: Ein Schauer kroch ihr über den Rücken, eine bizare Mischung aus Freude über das intellektuelle Augenzwinkern und der beunruhigenden Erkenntnis wie tief diese Unbekannten bereits in ihr Privatleben eingedrungen waren.

00:05:44: Im Vorbeigehen las sie Namen wie Shibuya I bis XII, Warbash Awee Sixhundertsechs und Avenida Paulista Fünfzehn-Achtundsiebzig – bis sie schließlich eine Bürotür passierten die mit Via Apia Sieben beschriftet war womöglich ein historischer Scherz oder Teil eines hochkomplexen Navigationssystems.

00:06:04: Anna fragte sich, ob diese Adressen bloße Spielerei waren, während sie nach fünf Minuten einen Aufzug erreichten der Sie laut Display Zweiundzwanzig Stockwerke weit nach oben beförderte.

00:06:15: Die Bewegung war so sanft und erschütterungsfrei dass sie von der Fahrt selbst nichts spürte und lediglich die wechselnden Zahlen als Beweis für den Aufstieg blieben.

00:06:25: Oben angekommen bot sich ihr keinerlei Hinweis darauf, in welchem Land der Erde sie sich befand.

00:06:31: Sie standen einem scheinbar kreisförmig verlaufenden Gang.

00:06:35: Eine Anlage dieser gewaltigen Dimensionen die ohne Fenster auskam und sich über mindestens Zweiundzwanzig Stockwerke erstreckte musste tief unter der Erde liegen.

00:06:45: doch zu welchem Zweck?

00:06:46: Der Klang von Chefris Stimme deutete auf die USA hin Und ein solch monumentales unterirdisches Bauwerk ließ unweigerlich auf ein Regierungsgebäude schließen.

00:06:57: War es am Ende doch der CIA?

00:06:59: Aber warum bin ich dann

00:07:01: hier?"

00:07:02: fragte sie sich verzweifelt, während sie Jeffrey mit wachsender Unruhe folgte.

00:07:07: Nach wenigen Metern öffnete sich eine Tür die vollkommen geräuschlos in der Wand verschwand und den Blick auf einen Raum freigab, der die Atmosphäre eines modernen Hörsaals atmete.

00:07:18: Steil ansteigende halbkreisförmige Sitzreihen blickten auf ein digitales Smartboard, das von zwei großen Leinwänden flankiert wurde.

00:07:27: Während im Hintergrund pulte und technische Geräte standen, deren Zweck sich ihrem Verständnis entzog.

00:07:33: Warmes gleichmäßiges Licht flutete den fensterlosen Saal dessen Decke jedoch die Form einer gewaltigen Halbkugel besaß wie in einem Planetarium verkleidet mit einem Material Das Mat wie flüssiges Metall schimmerte.

00:07:47: Aus einer feinen Fuge am Kuppelrand drang ein kaum wahrnehmbares Surren, als würde eine verborgene Maschine ungeduldig auf ihren Einsatz warten.

00:07:56: Jeffrey wies ihr einen Platz in den vorderen Reihen zu, während nach und nach weitere Personen eintrafen bis die Gruppe auf fünf angewachsen war – drei Frauen und zwei Männer jeder begleitet von Wachpersonal.

00:08:09: Neben Anna saß Azhok Kumar, Ein Wirtschaftswissenschaftler aus Indien der sich nervös die Brille zurechtrückte, wann immer sein Denken seine Worte überholte.

00:08:18: Dazu geselten sich Makiko Takisama – eine Politologin aus Tokio mit der kühlen Gelassenheit einer Schachspielerin und Lin Hwang, eine Informatikerin aus Peking, die Anna bereits von einem Vortrag kannte.

00:08:31: Lins ruhige Stimme erklang stets erst dann wenn alle anderen geschwiegen hatten, besaßt dann aber eine Klarheit, die den Raum augenblicklich füllte.

00:08:39: sie war bekannt dafür ihre komplexen Codes mit poetischen Zeilen aus Tang-Gedichten zu kommentieren, ein stiller Protest gegen die kalte Logik ihrer Disziplin.

00:08:49: Anna hatte als sie mit Xiao in China Urlaubte einen Vortrag von Lin in Shanghai besucht, indem Lin erzählt hatte wie sie als Kind den Radiowecker ihres Vaters zerlegt hatte um das geheimnisvolle Rauschen zwischen den Sendern zu ergründen.

00:09:03: Sie hatte gelacht und gestanden dass sie es zwar nie gefunden aber seither überall gesucht habe, in Datenströmen in der Sprache – vielleicht sogar in den Menschen selbst.

00:09:13: Ludwig Berger schließlich, der schwedische Neurobiologe, den Anna bereits von der Anreise kannte, wirkte wie stets von einer sanften Melancholie umhüllt als höre er im Gesprächen mehr auf den Klang der Seelen als auf die Bedeutung der Worte.

00:09:27: Die Blicke der fünf Menschen trafen sich und in diesem stummen Moment tauschten sie die alles entscheidende Frage aus Was zum Teufel geht hier vor?

00:09:37: Ludwig beugte sich schließlich zu Anna und flüsterte, hast du irgendeine Ahnung?

00:09:43: In Null gab sie zurück wobei ein trotziges Lächeln ihre Lippen umspielte.

00:09:49: Aber sie kennen meinen Musikgeschmack bis in die letzte Note.

00:09:53: Einige knappe Sätze auf Englisch machten deutlich dass sie alle gleichermaßen ahnungslos und nervös waren.

00:09:59: Flüchtige Händedrücke und jenes hilflose Lächelen das Menschen vereint wenn der Boden unter ihnen zu Wanken beginnt.

00:10:07: Dann trat Jeffrey Carlson ans Podium und augenblicklich sank stille über den Saal.

00:10:13: Meine Damen und Herren, guten Tag!

00:10:16: Wir sind bemüht ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten – und genau wie Demeter möchte ich mich aufrichtig für diese ungewöhnlichen Umstände entschuldigen.

00:10:26: Unsere Situation erfordert jedoch besondere Maßnahmen.

00:10:30: Ihnen droht keine Gefahr, und sie werden bald nach Hause zurückkehren Sofern sie das nach den kommenden Informationen überhaupt noch wünschen.

00:10:38: Zunächst sollen Sie alles Notwendige erfahren, um eine Entscheidung zu treffen.

00:10:43: Genaue Details folgen später durch Demeter.

00:10:47: Er legte eine kunstvolle Pause ein – wobei eine Hand ruhig auf dem Pult ruhte, während die andere beruhigende Gästen in die Luft zeichneten Ein erfahrene Dozent der genau wusste wie man aufkeimende Zweifel sediert.

00:11:01: Sicher fragen Sie sich, ob ich sie belüge oder ob sie Opfer eines Verbrecher-Kartells oder Geheimdienstes geworden sind.

00:11:08: Ich kann Ihnen versichern – nichts davon trifft zu!

00:11:12: Er fuhr fort, dass sie alle von der Stiftung Wissen für die Menschheit unterstützt worden seien und es ihr einziges Ziel sei durch Forschung den Hunger zu besiegen und eine globale medizinische Versorgung sicherzustellen.

00:11:25: Wir sind keine Extremisten wir sind Demokraten Und mehr als das Wir setzen uns weltweit für die Errichtung demokratischer Strukturen ein.

00:11:35: In diesem Moment platzte es aus Anna heraus, unfähig die Fassade länger aufrecht zu

00:11:40: erhalten.".

00:11:41: Das klingt ja alles sehr edel – aber es ist doch völliger Blödsinn, reine Träumerei!

00:11:46: Glauben sie ernsthaft wir fallen auf solche hohlen Plattitüden herein?

00:11:51: Ein zustimmendes Raunen und Murmeln ging durch die Gruppe.

00:11:55: Lynch dies leise die Luft aus während as hoch seine Brille justierte und Makiko nervös auf die Armlehne trommelte.

00:12:03: Ich habe nur eine Bitte, erwiderte Jeffrey mit unerschütterlichem Nachdruck.

00:12:08: Hören Sie sich alles an – und fällen sie erst dann Ihr Urteil!

00:12:13: Doch die Stimmung kippte unwiderruflich, getrieben von der Angst der Entführten, die ihn nun als Spinner beschimpften und lautstark ihre Freilassung forderten.

00:12:23: Makiko und Lynn schrien durcheinander während Ashok mit schneidendem Sarkasmus fragte, ob Jeffrey sich wohl bald zum Kaiser der Welt krönen wolle und Ludwig auf Schwedisch einen dunklen Fluch murmelte.

00:12:35: Nur Anna schwieg plötzlich!

00:12:37: Etwas in ihr hielt sie zurück als sie die Puzzlestücke im Geist zusammensetzte – die jahrelange Förderung, die intime Kenntnis ihrer Vorlieben das Apartment voller persönlicher Bezüge und dieser hochtechnisierte Komplex.

00:12:52: Das sind keine Spinner, flüsterte sie sich zu.

00:12:55: Nein, das sind Perfektionisten.

00:12:58: Aber zu welchem Zweck?

00:13:01: Als Makiko und Linn verzweifelt zur verschlossenen Tür randen und auch die Männeranstalt machten, Jeffrey zu überwältigen erhob sich Anna und rief mit einer Schärfe, die den Tumult durchschnitt.

00:13:13: Stopp!

00:13:14: Denk doch mal nach.

00:13:15: Jeffrey und seine Organisationen sind keine Verrückten.

00:13:19: da steckt ein gewaltiges System dahinter.

00:13:22: hört ihm wenigstens zu.

00:13:25: Zu ihrer eigenen Verblüffung hielten die anderen inne.

00:13:28: Ihre Worte besaßen ein schwer erklärbares Gewicht und eine natürliche Autorität, die sie selbst erschreckte.

00:13:35: Sie fragte sich kurz wie Jeffrey sich wohl verteidigt hätte, wäre der Angriff nicht gestoppt worden – vermutlich durch einen technischen Zaubertrick den sie sich noch nicht einmal vorstellen konnte.

00:13:46: Jeffrey nickte langsam!

00:13:49: Sie sind ein schwieriges Publikum und ich bin noch nicht einmal bei meinen Argumenten angelangt.

00:13:55: Aber es gibt eine Methode, ihre ungeteilte Aufmerksamkeit zu gewinnen!

00:14:00: Setzen Sie sich bitte – Es wird notwendig

00:14:03: sein!".

00:14:04: Schlagartig erloscht das Licht und hüllte den Saal in vollkommene Dunkelheit, in der nur noch die Kontrolllichter der Technik wie ferne Sterne blinkten.

00:14:13: Ein leises mechanisches Soren setzte ein, während kühlere Luft aus den Schlitzen strömte Und dann begann sich die halbkugelförmige Decke Stück für Stück zu öffnen, so geräuschlos als bestünde sie aus dem Nichts.

00:14:26: An ihre Stelle trat eine durchsichtige Kuppel und als die sechs Menschen die Köpfe hoben hielten sie kollektiv den Atem an.

00:14:34: Um sie herum erstreckte sich eine unwirkliche, erstarte Welt aus Eis, bizarre Skulpturen und scharfkantige Schatten, die wie zu steingefrorene Wellen wirkten.

00:14:44: Feiner Reif glitzerte am Rand der Kupple wie kosmischer Staub getaucht in ein Licht, das dunkler als der irdische Tag und heller als jeder Mondschein war.

00:14:54: Es war ein kaltes, fremdartiges Leuchten, dass den gesamten Horizont ausfüllte – und dessen Quelle nicht die Sonne war!

00:15:02: Es war das Licht des Jupiter's.

00:15:04: Für einen Herzschlag glaubte Anna, ihr Puls sei zum Stillstand gekommen, während sich ihre Kehle zuschnürte….

00:15:12: es war keine gewöhnliche Panik, sondern jenes ehrfürchtige Grauen, der zu nah an einen Abgrund tritt.

00:15:20: Alles in ihr sträubte sich gegen diese Erkenntnis, doch ihr wissenschaftlicher Verstand schrie ihr zu, dass das was sie sah die nackte Realität war.

00:15:30: Nein!

00:15:31: flüsterte sie mit brechender Stimme.

00:15:34: Das kann nicht sein.

00:15:36: Jupiter thronte über ihnen Gewaltig, majestätisch und unentrinnbar dominant.

00:15:42: In seinen gewaltigen Wolkenbändern wanderten Schatten wie langsame uralte Geister während am Rand der Kuppel eine Reihe winziger Kontrollleuchten glommen.

00:15:51: Makiko umklammerte Annas Hand mit eiskalten Fingern, Linn beugte sich vor als könne ihr Wille eine logische Erklärung erzwingen und Azhok vergas in seiner Stare völlig seine verrutschte Brille zu richten.

00:16:04: Es blieb nur die Stille einer Landschaft, die dem letzten Höllenkreis dentesglich Und über ihnen in seinem unheimlichen Schein tronte Jupiter in der Rolle des Lucifer.

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