Gutar Irin - Kapitel 07 - Befreiung

Shownotes

Die Vergeltung an den Sündern beginnt…

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00:00:00: Kapitel sieben, Befreiung.

00:00:02: Neunundzwanzigsten dritten, viertausend-sevenhundertzweiundvierzig vor Christi Geburt Jahr fünftausendeinhundertzeihundsechzig Tag eins Ein neues astronomisches Jahr bricht über Agis an.

00:00:16: Mehr als fünftausend Zyklen haben wir bereits auf dieser Welt verbracht.

00:00:21: Ich stehe im Zentrum der Macht hoch oben an einem der schmalen Fenster unserer steinernden Citadelle und Blicke in die Dunkelheit hinab.

00:00:29: Die Lichter von Selinstadt leuchten heller denn je.

00:00:33: Doch mein Verstand weiß genau!

00:00:35: Diese tausendfachen Lichtpunkte sind längst nicht mehr nur das Leuchten unserer eigenen, einst mühsam im schlamm begründeten Zivilisation.

00:00:43: Sie sind zu den funkelnden Synapsen des Nervensystems eines sterbenden Imperiums geworden.

00:00:49: Die einst so furchteinflößenden Bashur hier auf Argus sind auf eine klägliche Population von knapp zweihunderttausend Individuen zusammengeschrumpft.

00:00:58: Einst waren sie die gnadenlosen Vernichter ganzer Welten.

00:01:01: Heute sind sie nur noch leere, wandelnde Gespenster in einer planetaren Realität, die wir bis ins kleinste logistische Detail für Sie verwalten und lenken.

00:01:11: Ihre ehemals arrogante herablassende Zuneigung zu uns hat sich im Laufe der Jahrhunderte in eine geradezu bemitleidenswerte kindliche Abhängigkeit gewandelt.

00:01:24: Offiziere und planetare Verwalter erscheinen an den schweren Toren unserer Festung, bringen uns Geschenke als wären wir die letzten Götter ihres verfallenden Kosmos.

00:01:35: Sie überreichen uns zeremonielle Datenkristalle mit Technologie, die wir längst beherrschen sowie absurde abstrakte Kunstwerke ihrer Kultur deren sind weder verstehen können noch wollen.

00:01:46: Es ist ein faszinierendes psychologisches Phänomen.

00:01:50: es scheint beinahe so als würden ihre Degenerierten an das psychonetzverlohrenen Gehirne instinktiv spüren, dass wir aguren die absolut einzige Konstante in ihrer sich auflösenden Welt darstellen.

00:02:03: Sie spülen ihr eigenes Ende und versuchen verzweifelt, sich durch unsere Präsenz eine letzte Bedeutung zu erkaufen!

00:02:10: Die flüstern der Stimme im meinem Geist – die Prophezeiung der stählernen Heimkehr ist in all diesen endlosen Jahrtausenden nicht lauter oder drängender geworden.

00:02:20: Sie wartet in vollkommener Gewissheit, genau wie Selin und ich es tun.

00:02:27: Die mathematischen Modelle sind nun unumstößlich!

00:02:30: Die verbleibende Wartezeit bis zum Kollaps ihres Reiches bemisst sich nicht mehr im Jahrtausenden oder Jahrhunderten.

00:02:38: In wenigen überschaubaren Jahrzehnten wird der Nullpunkt erreicht sein.

00:02:43: Es wird geschehen.

00:02:44: Wir sind durch unsere Verwaltung bereits zu ihrer lebendigen Erinnerung geworden Und schon bald werden wir ihr kosmisches Vermächtnis sein.

00:02:53: Ja, fünftausend einhundertachzig Tag vierhundert!

00:02:58: Heute erreichte mich eine verschlüsselte Nachricht von einem unserer ranghöchsten Agurenverwalter der am äußersten Rand des Gulinsternenreiche stationiert ist.

00:03:07: Die Gewissheit unseres zukünftigen Triumphs nimmt nun endgültig Gestalt an.

00:03:13: Die letzten noch funktionsfähigen Flottenverbände der Baschur in diesem fernen Sektor wurden in einem bedeutungslosen Gefecht erneut massiv dezimiert.

00:03:21: Doch es ist nicht der feindliche Beschuss, der sie letztlich vernichtet sondern ihr eigener degenerierter Geist.

00:03:29: Der Verwalter berichtet dass die Überlebenden sich weigern ihre schwer beschädigten Schiffe zu verlassen oder Rettungskapseln zu besteigen.

00:03:37: Sie fürchten die Stille der physischen Realität weitaus mehr als den unausweichlichen Tod.

00:03:43: Diese einstigen eroberer unzähliger Welten krepieren nun lieber langsam an der unsichtbaren Strahlenvergiftung in ihren zaborstenen Kommandosesseln, als sich auch nur für eine einzige Sekunde dem Psychonetz zu entziehen jener technologischen Fessel, die Ihren Verstand gleichzeitig unerträglich quält und in einer tödlichen Sucht gefangen hält.

00:04:02: Sie ziehen die kollektive Halluzination dem Nackten überleben vor!

00:04:07: Ihre erbärmliche, evolutionäre Tragödie ist unsere große Gelegenheit.

00:04:12: Selin hat die veränderte Lage sofort erfasst und bereitet nun in der Abgeschiedenheit unserer Zitadelle die finale Phase des Plans vor.

00:04:20: Mit ihrer gewohnten Kühle nennt sie diese Operation schlicht – Die Ernte!

00:04:26: Es ist an der Zeit, die überreifen Früchte von jenem imperialen Baum zu pflücken, den wir zwar niemals selbst gepflanzt den wir aber über Jahrtausende hinweg mit Geduld und unsichtbare Hand gehägt, beschnitten und exakt in die von uns gewünschte Form gezwungen haben.

00:04:41: Das Ende der Baschur ist nicht länger nur eine Prophezeiung – es ist nahe, es ist greifbar!

00:04:47: Wenn ich am Fenster stehe und tief einatme, bilde ich mir ein, es bereits riechen und auf der Zunge schmecken zu können.

00:04:54: Es schmeckt nicht nach dem feuchten, fauligen Zerfall dieses

00:04:58: Dschungelplaneten.".

00:05:00: Es schmeckt nach kaltem Stahl und nach dem Berechneten wohlverdienten Tod unserer Feinde.

00:05:06: Jahr five-tausend zweihundert elf, Tag einhundert fünfundfünfzig – die Stille in den Kommandozentralen der Baschur nimmt stetig zu!

00:05:15: Es ist jedoch keine Stille des Friedens sondern vielmehr das Verstummen einer ausgezerrten sterbenden Bestie.

00:05:23: Selin und ich thronen unsichtbar im Herzen dieses verfallenen Imperiums.

00:05:28: Wir lenken ein Reich, das sich in seinem eigenen Wahn selbst verschlingt.

00:05:32: Der Krieg an den fernen Grenzen zum Gulinsternenreich fordert einen furchtbaren Tribut.

00:05:38: was für die Baschur jahrtausende lang nur schnelle eiskalte Völkermorde waren ist nun zu einem Zähn verlustreichen Ringen geworden.

00:05:46: Die Flotten kehren zerschmetter zurück.

00:05:50: Jedes Schiff das nicht im Vakuum des als verdampft ist, entlädt eine Fracht aus gebrochenen Körpern und was für diese Spezies weitaus tödlicher wiegt gebrochenen Geistern.

00:06:00: Diese sogenannten Eroberer suchen keinen Trost mehr bei ihren Familien oder in den Kasernen.

00:06:07: Sie stürzen sich zitternd und besessen direkt in das Psychonetz – in der wahnhaften Hoffnung dass nur die vollständige neurologische Auflösung des eigenen selbst den erlittenen Schock-und-Schmerz zu tilgen vermag.

00:06:19: Sie sind nur noch erbärmliche Flüchtlinge in ihren eigenen Köpfen.

00:06:25: Ihre Demografie kollabiert derweil in einem atemberaubend absurden Tempo.

00:06:30: Ganze Welten, eins.

00:06:32: die pulsierenden Zentren ihrer Macht gleichen heute nur noch perfekt verwalteten Ehrenhäusern.

00:06:38: Die Städte funktionieren fehlerfrei, die planetare Versorgung läuft, die Maschinen soren.

00:06:43: doch die einstigen Herren des Hauses liegen völlig apathisch in ihre Nährkammern.

00:06:48: Sie verrotten in kollektiven Traumwelten, während ihre physischen Körper unauffaltsam verkümmern.

00:06:54: Die Geburtenrate ist seit Jahrhunderten negativ.

00:06:58: Ein Volk das einst Nachbarwelten im blanken Terror stürzte bringt keine Kinder mehr hervor die seine Zukunft sichern könnten.

00:07:07: So klafft eine gewaltige Lücke auf Eine Lücke der administrativen Kompetenz Der Aufsicht und des schlichten biologischen Willens die Realität zu verwalten.

00:07:17: Es begann vor Jahrtausenden mit banalen Aufgaben wie der Verwaltung der landwirtschaftlichen Kuppeln auf AGIS oder der Koordination von Reparaturtrupps.

00:07:26: Es folgte die schrittweise Übernahme der interplanetaren Logistiknetzwerke.

00:07:31: Unsere Vorschläge für eine effizientere Ressourcennutzung wurden von den wenigen noch handlungsfähigen Bashur-Offizieren ohne jede Prüfung blind durchgewunken, für sie eine lästige Pflicht, die man schnell erledigte um schnellstmöglich in die Sucht des Netzes zurückzukehren.

00:07:46: Sie sahen in uns nur die Willigen fast schon instinktiv begabten Diener, die ihnen die Last des Denkens abnahmen.

00:07:53: Jetzt – fast anderthalb Jahrtausende später kontrollieren wir de facto die gesamte zivile Infrastruktur ihres Reiches.

00:08:02: Selin, die erneut in der Maske des Dritten Rates agiert, dirigiert ein unsichtbares Netzwerk menschlicher Verwalter das sich über dutzende Planeten erstreckt.

00:08:12: Unsere Aguren sitzen an den Schaltstellen der planetaren Energieversorgung, der Lebensmittelproduktion und der Subraumkommunikation.

00:08:20: Wir sind das funktionierende Nervensystem eines Körpers geworden dessen Gehirn im Koma liegt.

00:08:27: Die letzten Bastionen ihrer militärischen Macht sind die übergeordneten KI-Systeme welche die Planeten überwachen sowie die Kommandostrukturen ihrer Raumflotte.

00:08:37: Noch antworten diese Kernsysteme ausschließlich auf die genetischen Coats und die spezifischen neuronalen Muster der Bashur.

00:08:45: Noch werden die schweren Schiffe von jenen immer seltener werdenden Bashur-Captains befähigt, die als Immune dem Sog des Netzes zu Widerstehen vermochten.

00:08:54: Manchmal wenn ich die demografischen Berichte über die schwindenden Bashurtzahlen auf den Sichtschirmen studiere, überkommt mich seltsamerweise kein lauter Triumph sondern ein beinahe ungläubiges Staunen!

00:09:06: Sie besaßen alles, unvorstellbare Technologie ein Imperium das hunderte Sternensysteme umspannte und die rohe Macht welten zu formen.

00:09:16: Doch am Ende wurden sie von einer Siegestroffee von der verfluchten Beute des Psychonetzes besiegt.

00:09:23: Sie erhielten exakt das was sie tief in ihrem Inneren am meisten begehrten Die vollkommene Flucht vor sich selbst.

00:09:30: Wir hingegen die Primitiven die sie einst für unzivilisiert hielten, sind die einzigen in ihrem Imperium, die noch einen unbändigen stählernen Willen zur Zukunft besitzen.

00:09:42: Wir verwalten die Leiche ihres Reiches und warten geduldig auf die Sekunde, in der wir das Erbe antreten

00:09:48: können.".

00:09:49: Der Tag rückt näher!

00:09:51: Mit jedem Baschur, der in die Vergessenheit des Psychonetzes flüchtet – und mit jedem Schiff, dass nicht von der Front zurückkehrt, wächst unsere

00:09:59: Herrschaft!".

00:10:01: Die Prophezeiung mag in diesen Jahren des stillen Wandels schweigen.

00:10:05: Aber sie ist nicht tot!

00:10:07: Sie atmet im exakten Rhythmus unserer wachsenden Kontrolle, die Vergeltung wird kommen.

00:10:14: Jahr five-tausend zweihundertneunzig Tag zweihundertundzwanzig Eins – die Chronik der Vorbereitung Der Aufstieg im Schatten.

00:10:24: Der Weg hierher war lang ein fünfjahrtausende währender Marsch durch die Finsternis der Geschichte.

00:10:30: Wir waren bereit, das Joch abzuschütteln, dass uns seit fast fünf einhalb Jahrtausenden geknechtet hatte.

00:10:37: Unsere Bevölkerung verstreut über alle Planeten die die Bashur uns in ihrer Arroganz zu besiedeln erlaubt hatten zählte nun etwa sieben Millionen Seelen.

00:10:47: wir lebten längst nicht mehr als primitive Siedler im Schlamm sondern als eine hoch stehende technologische Zivilisation.

00:10:55: Die meisten Krankheiten waren besiegt Unser Lebensstandard glicht in unserer Herren und eine Lebenserwartung von ein Hundertzwanzig Jahren war zur Norm geworden.

00:11:04: Durch diesen Wohlstand und unser Wissen, war unser Volk gewachsen und erstarkt – das Ziel der Befreiung war greifbar geworden!

00:11:12: Denn während wir im Verborgenen gedien, vervielen sie.

00:11:16: Die Baschur auf Agis, einst zwanzig Millionen Krieger stark waren zu einem kläglichen Häuflein von weniger als zweihunderttausend Individuen geschrumpft.

00:11:26: Das Gleiche Erbärmliche Bild zeigte sich in ihrem gesamten Imperium.

00:11:31: Der Krebs, der sie von innen herausfraß war ihr geliebtes Psychonetz.

00:11:36: Sie waren hoffnungslos süchtig nach ihm.

00:11:39: Selin und ich hatten im Verborgenen das Baschur-Imperium geführt.

00:11:43: Wir sandten unsere bürokratischen Vorschläge auf alle Welten an die wenigen verbliebenen noch aktiven Baschureverwalter.

00:11:51: Diese nickten unsere Decrete allzu gerne blind ab nur um ungestört in ihr neuronales Nierwanner zurückkehren zu können.

00:11:59: Sie sahen in uns nach wie vor die Hilfsbereiten etwas einfältigen Diener, die glücklicherweise immun gegen die Verheißung ihres Netzes waren.

00:12:08: In ihrem Wahn bemerkten sie nicht dass wir längst alle Fäden zogen.

00:12:12: Wir hatten das Kommando übernommen während sie träumten.

00:12:16: Nur ein letztes Bolwerk hatte uns noch von der Erfüllung der Prophezeiung von der Vergeltungen getrennt.

00:12:21: Die Kontrolle über die Raumflotte und die Zentralkomputer lag in den Händen der Immunen-Baschur, jener selten gewordenen Krieger, die gegen die Sucht resistent schienen.

00:12:31: Doch das Schicksal spielte uns dem finalen Trumpf in die Hände!

00:12:35: Vor wenigen Wochen hatten diese Immuinen ihre Restflotte gegen die aufsässigen Gulliens in die Schlacht geführt – Das Desaster war beispiellos.

00:12:44: Am Ende ihrer militärischen Kapazitäten angelangt, baten sie ausgerechnet uns für Sie in den Krieg zu ziehen.

00:12:51: Es war ein historisches Déjà-vu, das mir einen Lächeln auf die Lippen trieb.

00:12:56: Unter Selins brillanter Verhandlungsführung – sie trat erneut in der Maske des Dritten Rates auf – flehten Sie den hohen Rat der Aguren regelrecht an, dass Kommando über ihre Flotte und die primären Computersysteme zu übernehmen.

00:13:09: Der hohe Rat stimmte nach einem von uns sorgfältig inszenierten Zögern zu.

00:13:14: Diese Narren übergaben uns freiwillig die Waffen zur unserer Befreiung!

00:13:19: Die stolze Flotte umfasste nur noch onehundertsechzig von ehemals tausenden Kampfstarken Schiffen.

00:13:25: Wir brachten die Flotte und die vierhundertzwei überlebenden Bashur-Krieger zurück nach Argus.

00:13:31: Ein volles Jahr lang drilten wir unsere besten Frauen und Männer im Verborgenen, bis jede taktische Position an Bord perfekt besetzt war.

00:13:40: Parallel dazu positionierten wir auf jedem von aguren bewohnten Planeten im Imperium eine große Anzahl von Truppentransportern Fracht- und Zivilschiffen für den Personentransport.

00:13:51: Sie standen bereit, am Tag X sechs Millionen Menschen nach Agis zu evakuieren.

00:13:57: Eine logistische Operation dieser gewaltigen Größenordnung hätte man niemals geheim halten können – und das taten wir auch nicht!

00:14:04: Die KI-Systeme wussten, dass wir als neue Kommandanten dazu befugt waren….

00:14:10: …und den apathischen Bashur war es schlichtweg egal.

00:14:13: Zuerst jedoch mussten wir eine letzte Pflicht als treue Diener erfüllen.

00:14:18: In Wahrheit war es nichts anderes als ein scharfer Waffentest.

00:14:22: Unter meinem persönlichen Kommando starteten wir eine Vergeltungsaktion gegen die Gulliens, mit nur einhundertsechzig Schiffen zerschlugen wir ihre Flotte restlos.

00:14:32: Einhundert achtundfünfzig Schiffe blieben uns dabei intakt erhalten.

00:14:36: Es war der letzte Beweis Wir Menschen sind die geborenen Strategien.

00:14:41: Diese Schlacht war unsere Generalprobe.

00:14:44: Dann kehrten wir siegreich nach Agis zurück.

00:14:48: Um die klaffende Lücke der Jahrtausende für unser Volk begreifbar zu machen und die Prophezeiung als unumstößliche Schicksal zu festigen, offenbarten wir ihnen die Legende der Wächter im Eis.

00:14:59: Wir erklärten ihnen, dass Selin und ich die letzten fünf Jahrtaausende im Kälteschlaf verbracht hätten um alle einhundert Jahre nur wenige Tage aus dem Eis zu erwachen und den Fortgang unserer Zivilisation zu prüfen.

00:15:12: Diese Geschichte traf die Aguren mit der Wucht einer religiösen Offenbarung.

00:15:17: Wir waren für sie nun die fleischgewordene, lebendige Brücke zur alten Heimat.

00:15:22: Als wir unsere rechtmäßigen Plätze als erster und zweiter Rat einnahmen gab es im gesamten Volk keinen einzigen Zweifel mehr – die Zeit der Vergeltung war gekommen!

00:15:32: Zwei Die Stunde des Zweifels.

00:15:35: Das Gespräch in der Zitadelle.

00:15:37: Das Jahr five-tausend zweihundertneunzig neigt sich nun seinem blutigsten Wendepunkt zu.

00:15:43: Ich stand am massiven Aussichtsfenster des innersten Gemachs unserer Zitadelle auf Argis.

00:15:49: Die Dunkelheit hier oben war absolut, ein undurchdringliche Schwarz das die Außenwelt verschluckte.

00:15:56: Ich hielt die Hände auf dem Rücken verschränkt, die Finger fest ineinander verkeilt während ich hinaus in die leere Blickte.

00:16:03: Fühlst du das Selin?

00:16:05: fragte ich leise.

00:16:07: Ich drehte mich nicht um, denn ich spürte ihre Anwesenheit im Raum.

00:16:37: antwortete sie sachlich.

00:16:39: und das unerbittliche Ticken der Zeit, die uns davonläuft.

00:16:43: Die Flotte befindet sich in der Startposition.

00:16:47: Die Überbrückungskots sind eingespeist.

00:16:50: Wir warten nur noch auf deine endgültige Bestätigung um morgen das Psychonetz deaktivieren zu können.

00:16:57: Ich drehte mich langsam zu ihr um.

00:17:00: Mein Gesicht musste im Schatten liegen aber meine Augen brannten vom schwachen Licht der Hologramme.

00:17:06: Nach fünf einhalb tausend Jahren begann ich und meine Stimme klang fremd.

00:17:11: Die Stimme in meinem Kopf, sie schreit jetzt Selin.

00:17:15: Sie verlangt nach dem Feuer das wir den Bashur versprochen haben.

00:17:20: Ich hielt inne.

00:17:21: Ein plötzlicher Schmerz der Erinnerung durchzukte mich.

00:17:25: Ich denke manchmal an das Haus meiner Eltern Gebaut aus Lehm!

00:17:30: Ich kann den Geruch fast noch wahrnehmen.

00:17:32: An was erinnerst du dich Selin?

00:17:36: Selin hielt inne.

00:17:38: Das ist eine gefährliche Sentimentalität, erster Rat!

00:17:42: Das Kind das dieses Haus bewohnte ist vor fünf Jahrtausenden gestorben.

00:17:47: Wir sind nicht mehr diese primitiven Menschen.

00:17:51: wir sind jetzt an der Spitze der Evolution.

00:17:54: Ich trat näher an den Tisch.

00:17:57: Manchmal frage ich mich ob das Serum nicht nur unsere Zellen konserviert hat sondern auch unseren Hass.

00:18:04: Bist du glücklich, Selin?

00:18:06: In all dieser Zeit habe ich dich das nie gefragt.

00:18:10: Nun hob sie den Kopf!

00:18:12: Glück ist ein Konzept für kurzlebige Guthaar – Für Wesen die nur karge Einhundertzwanzig Winter sehen.

00:18:21: Ich empfinde Genugtuung über die Ordnung Die wir geschaffen haben Und ich empfände Loyalität zu dir und zum Plan.

00:18:33: Wenn ich an Morgen denke, an das plötzliche Verstummen von zweihunderttausend Barschur hier auf Argus.

00:18:39: Dann spüre ich eine Kälte in mir!

00:18:41: Ist das die Vergeltung?

00:18:43: Ein Massenmord ans Schlafenden!

00:18:46: Selins Blick wurde schärfer.

00:18:48: Es ist Gerechtigkeit.

00:18:51: Erinnere dich an die Ortis, die uns wie Abfall hergeworfen haben.

00:18:56: Erinnert dich an den Barschuhekommandanten, die als Haustiere verspotteten.

00:19:01: Ab morgen holen wir uns unsere Zukunft zurück mit der Waffe in der Hand.

00:19:06: Und danach, bohrte ich weiter.

00:19:10: Werden wir danach endlich alt werden dürfen?

00:19:13: Selin reichte mir über den Tisch die Hand!

00:19:15: Wir werden alt werden wenn die letzte Prophezeiung erfüllt ist Wenn die Menschen wieder unter der Sonne der wahren Heimat stehen.

00:19:24: Bis dahin dürfen wir nicht wanken.

00:19:27: Ich schloss die Augen und drückte ihre Hand fest.

00:19:30: Meine eisene Entschlossenheit kehrte zurück.

00:19:33: Du hast recht!

00:19:35: Die Weichheit ist ein Verrat an all jenen, die vor uns kamen.

00:19:39: Gib den Befehl!

00:19:41: Selin!

00:19:42: Beenden wir das Zeitalter der Bashur?

00:19:45: Ich erhob mich – in diesem Moment fühlte ich mich wie ein Relikt eine Waffe, die fünftausend Jahre lang geschärft worden war.

00:19:53: Für die Ahnen!

00:19:55: Für das Blut.

00:19:56: Möge die Geschichte uns vergeben.

00:20:00: Selin wandte sich wieder dem Aktivierungsbildschirm zu.

00:20:03: Die Geschichte wird von den Siegern geschrieben, guter!

00:20:08: Flüsterte sie und wir werden die einzigen sein, die noch da sind um die Feder zu führen.

00:20:15: Drei Das eisane Gesetz – die Säuberung von Argus.

00:20:20: Die Stunde der Abrechnungen war gekommen.

00:20:23: Es entbärte nicht einer gewissen Ironie dass in der allgemeinen Euphorie unseres Volkes niemand die technologische Herkunft der angeblichen Kronoskammern infrage stellte.

00:20:33: Doch selbst für Skeptiker hätte ich eine Erklärung bereit gehalten, diese kriostatischen Relikte seien ein Vermächtnis der Ortis aus den dunklen Gründertagen von Agis.

00:20:43: Die Jahrtausende alte Schmach des Sklaverei verlangte nun nach Sühne.

00:20:48: Ein orbitales Bomberdemang auf die Baschurstätte unserer zweiten Heimat Agis lehnten wir strikt ab.

00:20:53: Dieser Planet ist durch unseren Schweiß unser Eigentum geworden.

00:20:57: Selins Plan zur Säuberung war von bestechender Einfachheit, sie kontaktierte den planetaren Zentralkomputer und gab dem Befehl zur Deaktivierung des Psychonetzes aufgrund der jahrelangen Datenmanipulation war dies für die stumpfe KI lediglich die routinemäßige Abschaltung einer nicht lebenswichtigen technischen Vorrichtung.

00:21:18: das Netz brach zusammen.

00:21:20: Die Bashur auf Agis wurden augenblicklich und brutal in die Realität gerissen.

00:21:25: Die Entzugserscheinungen setzten sofort ein, gleichzeitig schwärmten unsere Truppen aus und jagten die vierhundert zwei noch verbliebenen Immunen-Bashurkrieger.

00:21:36: Sie töteten einen nach dem anderen völlig still und unbemerkt von den blinden Rechenmaschinen.

00:21:42: Nach zehn Tagen gab es keinen einzigen lebenden Bashur mehr auf der Oberfläche von Agis.

00:21:47: Sie waren entweder durch unsere Hand oder durch den tödlichen Entzug des Netzes krepiert.

00:21:54: Zweihunderttausend Seelen auf diesem Planeten verstummten für immer!

00:21:59: Um die Spuren dieser Tat zu verwischen, ließen wir durch den Zentralkomputer alle historischen Datenspeicher des Reiches unwiderruflich löschen.

00:22:08: Sogar alle analogen Datenkristalle wurden durch einen massiven fünf D-Impuls dauerhaft unbrauchbar gemacht.

00:22:15: Unser Vorgehen soll im Dunkeln bleiben bis die Vergeltung vollendet ist.

00:22:20: Jetzt beginnt das wahre, heilige Werk!

00:22:23: Jeder einzelne Planet der Bashur mit der alleinigen Ausnahme von Agis wird von unserer Flotte im atomaren Feuer gereinigt werden.

00:22:31: Wir werden nicht eher ruhen, bis der erste Teil der alten Prophezei um Buchstabengetreu erfüllt ist – Die Sünder werden durch das eiserne Gesetz der Vergeltungen bestraft.

00:22:41: Erst dann wenn die Galaxis von der Bashuhr pestgereinigt ist beginnt die große Suche nach der alten Heimat.

00:22:49: Agis werden wir erst wieder betreten, wenn wir die Heimat gefunden und erobert haben.

00:22:54: Das zwingt uns – der weichen Bequemlichkeit, die Agis bietet – ein für alle Mal abzuschwören!

00:23:01: Die Flotte ist gefechtsbereit.

00:23:04: Die Reise beginnt.

00:23:06: Die Vergeltung is da.

00:23:08: Jahr five-tausend zweihundertzweiundneunzig Tag siebenundachtzig Die Stille nach dem atomaren Erstschlag auf Xylos, der ersten Welt der Bashur die wir restlos reinigten war betäubend.

00:23:21: Nicht im akustischen Sinne!

00:23:23: Die orbitalen Detonationen waren auf den Sensorbildschirmen meiner Kommandozentrale lediglich ein fernes Gleißendes Flackern im Vakuum.

00:23:32: Diese Stille war eine Stille der Seele.

00:23:35: Ein monumentales Werk war vollbracht so endgültig und grauenhaft in seiner Konsequenz, dass selbst ich, dessen Verstand durch die Jahrtausende gehertet wurde für den Bruchteil einer Sekunde erbebte.

00:23:47: Es war notwendig!

00:23:48: Es war die unerbittliche Vergeltung... ...und doch fühlte es sich leer an.

00:23:53: Die atomare Asche schuf nichts Neues – sie hinterließ nur eine strahlende Wüste.

00:23:59: Doch dann erreichte uns der detaillierte Scanbericht aus jenem System das die Baschur Cator nannten….

00:24:06: Der dritte Planet dieser Sonne war eine Welt von atemberaubender, fast schon unverschämter Schönheit.

00:24:12: Wir sahen Kontinente ins Maraktgrün und tiefem Ocker durchzogen vom silbernen Flussläufen und umspült von Ozeanern in einem lebendigen satten Blau das uns an die Heimat erinnerte.

00:24:24: Die Atmosphäre war abgesehen von einem geringfügig höheren Sauerstoffgehalt geradezu perfekt für unsere Lungen Und die Städte schienen organisch mit der Landschaft zu verschmelzen.

00:24:36: Sie waren nicht die brutalen, kantigen Metallkulosse der Militärwelten, die ich erwartet hatte.

00:24:42: Sie waren erbaut aus hellem, fließend geschwungene Material durchzogen von üppigem Grün und überspannt von gigantischen, durchsichtigen Kuppeln.

00:24:51: Selin, deren kalter, strategischer Geist Die Züge auf dem galaktischen Schachbrett im Voraus berechnet, sprach die Konsequenz aus noch ehe ich den Gedanken vollenden konnte.

00:25:02: Diesen Planeten vernichten wir nicht.

00:25:04: Guta!

00:25:05: Eine tote Wüste nähert uns nicht.

00:25:08: Ein vollkommen Lehrer-Tron verleiht uns keine

00:25:11: Waremacht.".

00:25:12: In genau diesem Moment kippte die Ausrichtung unserer Mission!

00:25:17: Die reine, blinde Zerstörungswut wiech einer wesentlich kühleren.

00:25:21: berechnen deren Logik.

00:25:23: Die Prophezeiung forderte zwingend die Bestrafung der Sünder – aber sie verlangte nicht die sinnlose Vernichtung ihres gesamten technologischen Erbes.

00:25:32: Was?

00:25:33: wenn wir uns einfach an ihren gedeckten Tisch setzten.

00:25:37: Was, wenn wir nicht nur ihre Hänker sondern auch ihre Erben würden?

00:25:41: Kein orbitales Bombardement erfolgte!

00:25:45: Stattdessen glitt unsere Armada lautlos in eine geostationäre Umlaufbahn und initiierte exakt jenes Manöver das wir auf Agis so gnadenlos perfektioniert hatten die gezielte planetenweite Deaktivierung des Psychonetzes.

00:25:59: Ich stand in der Zentrale meines Flaggschiffes und beobachtete auf den taktischen Projektionen, wie das Leben auf der Oberfläche buchstäblich abstab.

00:26:08: Es war kein lauter, feuriger Tod – es war ein leises Erlöschen!

00:26:13: Millionen Lichter, die auf dem Biomonitor ein pulsierendes, goldenes Netzwerk bildeten, verloschen in einer einzigen, dunklen Welle, die sich wie ein Leichentuch über den Globus ausbreitete.

00:26:25: Neunundneinzig Prozent ihrer Population starben So bestätigte es die Statistik halt, exakt dort wo sie in diesem Moment standen oder saßen.

00:26:35: In ihren weitläufigen Willen auf ihren markellosen Plätzen völlig wehrlos gefangen in der künstlichen Ecstase ihres kollektiven Bewusstseins.

00:26:44: Ihr Tod durch den neurologischen Schock war sanft wie ein tiefes Einschlafen viel zu sanft für die Bestien, die Sie einst gewesen waren.

00:26:53: Dann kamen Die Mordkommandos Unsere besten Genetisch optimierten Soldaten, eingehüllt in schwarze Kampfrüstungen, stießen mit Landungsschiffen in die urbahnen Zentren hinab.

00:27:05: Das verbliebene eine Prozent – die Immunen stellten noch echte Bashurkrieger da!

00:27:11: Es waren keine lallenden Ehren, die abrupt in einer Realität erwachten, die für sie nicht mehr existierte.

00:27:18: Sie hatten das Psychonetz niemals oder nur äußerst selten benutzt und der Sucht durch pure psychische Härte widerstanden.

00:27:27: Sie weinten nicht und sie flehten nicht.

00:27:29: Sie starben aufrecht mit der Waffe in der Hand oder sie warfen sich meinen schwer bewaffneten Truppen mit bloßen Klauen und Steinen entgegen, angetrieben von der Lust am Kampf und der Verzweiflung der Verdammten.

00:27:41: Sie sterben wie wahre Krieger!

00:27:43: Und in diesem Moment vergab ich ihnen ihre Schuld.

00:27:47: Innerhalb von achtundvierzig A-Gessstunden war Cator völlig still – endgültig still.

00:27:53: als sich später die Oberfläche dieser Welt betrat Überkam mich ein seltsames Gefühl.

00:27:59: Es war kein berauschender Triumph, es war Besitzergreifung!

00:28:04: Die Luft roch nach exotischen Blüten und schwach nach dem Leisen süßlichen Geruch des Todes der aus den Belüftungssystemen der Gebäude wehte.

00:28:13: Wir schritten durch eine völlig unversehrte verlassene Metropole.

00:28:18: In den luxuriösen Häusern fanden wir die ehemaligen Herren in ihren Sesseln auf ihren Schwebeliegen als würden sie lediglich ruhen.

00:28:26: Ihre Baschur-Fratzen wirkten im Tod paratoxaweise friedlich.

00:28:31: Sie haben keine eisernen Gitterstäbe gebraucht, murmelte Selin neben mir während ihre Hand fast zärtlich über die organisch geformte Wand eines Wohnkomplexes strich.

00:28:41: Ihr Gefängnis war ihr eigenes dekadentes Bewusstsein.

00:28:45: Wir befreien diesen Ort nicht nur von ihrer physischen Existenz sondern auch von der abartigen Krankheit des Psychonetzes.

00:28:54: Und so begann die größte und ehrgeizigste architektonische Umbauaktion unserer Geschichte.

00:29:00: Von nun an werden wir diesen Planeten die Dritte Heimat nennen, den strahlenden Kern unseres neu zu errichtenden Imperiums.

00:29:08: Die Städte der Bashur waren für ihre Anatomie konzipiert.

00:29:12: Alles war ausladender, massiver und schwerer.

00:29:15: Wir rissen keine Häuser ab Sondern passten sie uns an!

00:29:21: senkten die Decken ab und füllten die Räume mit dem Lärm- und impulsierenden Leben von Menschen.

00:29:27: Ihre Technologie war der Unseren noch ein wenig überlegen, aber unsere Geschärftengeister waren den Bashur längst ebenbürtig!

00:29:35: Die Kontrollsysteme der Stadt waren einfach gehalten, da sie für ein Volk entworfen worden waren das in seiner Endphase nicht mehr denken sondern nur noch passiv konsumieren wollte.

00:29:45: Unsere Ingenieure stürzten sich die fast schon unanständig war, auf ihre Fabriken, Diffusionsgeneratoren und die Datennetze.

00:29:55: Die Baschur hatten ihre Existenz nur noch für das Psychonetz optimiert.

00:30:00: Wir zwangen die Infrastruktur zurück in das Materielle.

00:30:04: Ihre Maschinen zur Nahrungsmittelherstellung, die bisher nur einen nährstoffreichen Brei für körperlose Geister produzierten wurden umprogrammiert und lernten komplexe Aromen- und Texturen für menschliche Gaumen zu erzeugen.

00:30:17: Ihre Transportsysteme, die einst nur komatöse Körper befördert hatten wurden rasch zu den Lebensadern einer dynamischen Zivilisation.

00:30:26: Wir nutzten ihre unversehrte Infrastruktur so wie ein Meisterschmied das Feuer eines fremden Ofens nutzt um darin seine eigene Klingel zu härten.

00:30:35: Warum haben wir die dritte Heimat verschont?

00:30:39: Weil blinde, walllose Zerstörung letztlich die Waffe des Schwachen ist.

00:30:44: Ware Absolute Macht manifestiert sich in der fehlerfreien Aneignung.

00:30:49: Die totale Vernichtung der anderen Bashurwelten war eine Botschaft an die Völker, der Galaxis und an uns selbst – so bestrafen wir Verbrechen!

00:31:15: Wir sind die unangefochtenen Herren und wir haben jene Namen, den die Bashur uns einst als Sklavennamen gaben, als eisernes Ehrenabzeichen beibehalten.

00:31:25: Wir haben den Thron derjenigen erobert, die uns einest für primitive Haustiere hielten.

00:31:31: Während meine Ingenieure die Städte der Bashur umbauen, schärfe ich im Stillen bereits die Klinge unserer finalen heiligen Mission – Die Suche nach der Heimat!

00:31:42: unangreifbare Machtbasis.

00:31:45: Aber die erste Heimat ist unsere Seele und eine Seele, die so viele Jahrtausende gefangen war, verzeiht niemals!

00:31:54: Sie verlangt nach der Heimkehr – Jahr five-tausend zweihundertdreiundneunzig Tag einundzwanzig.

00:32:02: Es ist vollbracht.

00:32:04: Eine endgültige Stille legt sich über die Systeme der Bashur.

00:32:08: es isst eine tiefe kosmische Stille wie wir sie noch nie gekannt haben.

00:32:14: Alle Baschur sind tot!

00:32:16: Jedes einzelne Individuum dieser Spezies wurde ausradiert.

00:32:20: Ihre Welten, die ja tausende lang der Ausgangspunkt ihrer vielen Kriege waren, sind heute nur noch verglaste radioaktive Wüsten – die Stummen unter dem Licht ihrer Sonnen glühn.

00:32:31: Kein Lebenszeichen nicht der kleinste Wiederhall ihrer einst übermächtigen Zivilisation ist geblieben.

00:32:38: Das befreiende Atomfeier hat sie hinweggefegt wie ein Sturmdürreslaub.

00:32:44: Die Prophezeiung ist erfüllt, die Sünder sind gerichtet.

00:32:49: Ende des Protokolls.

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