Aufbruch - Kapitel 27 - Agis

Shownotes

Ana und Julia suchen auf Agis nach dem Verbleib der Nachkommen der menschlichen Söldner.

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00:00:00: Kapitel, siebenundzwanzig, Agis.

00:00:02: Erster Juni, zweitausendsiebzig bis vierundzwantigsten Juni zweitausendsebzig.

00:00:08: Die Entfernung von Orters nach Agis betrug lediglich fünfundachtzig Lichtjahre.

00:00:13: die letzte der beiden Etappen lag vor ihnen.

00:00:17: In der Zentrale herrschte eine angespannte Stille.

00:00:20: Julia hatte das gesamte Fünf-D-Frequenzband abgesucht ohne ein einziges Signal zu empfangen dass die Nachkommen der Ganymed-Menschen diese Technologie schlicht nicht entwickelt hatten.

00:00:34: Die zweite, düstere Möglichkeit war, das jemand alle Sender für immer zum Schweigen gebracht hatte.

00:00:40: Dann materialisierten sie – fünfzehn Lichtminuten vom Ziel entfernt südlich der Planetenebene.

00:00:48: Hell stabilisierte den Orbit während die Sensoren einen ersten Blick auf Argeswarfen einen blassblauen Punkt, der in der Projektion der Zentrale langsam anschwoll.

00:00:58: Sie näherten sich dem zweiten Planeten, noch immer herrschte Funkstille selbst im konventionellen Bereich.

00:01:05: Mit jeder zurückgelegten Lichtsekunde wuchs Annas Aufregung getrieben von dem einen Gedanken hier könnten Menschen leben deren Vorfahren die Erde vor elf tausend Jahren verlassen hatten oder sie hatten hier gelebt.

00:01:19: Agis war eine Wasserwelt.

00:01:21: Drei große, grüne Inseln lagen wie üppige Schollen nahe dem Äquator in einem azurblauen Ozean – allesamt auf der Südhalbkugel des Planeten.

00:01:31: Beide Pole waren von mächtigen Eiskappen bedeckt, von denen zarte Wolkenbänder in die gemäßigten Zonen zogen.

00:01:38: Eine Sauerstoffatmosphäre, angenehme Temperaturen, Null Komma Neun Fünf G., die Welt schien ein Paradies zu sein!

00:01:45: Der Planet rotierte in achtzehn Stunden.

00:01:48: Zweiunddreißig Minuten und siebzehn Sekunden um seine Nahe zu senkrecht stehende Achse.

00:01:53: Ein Jahr dauerte Vierhundertzwölf Komma Eins.

00:01:56: Eins seiner Tage, als Sie sich auf Zehntausend Kilometer genährt hatten, war zu erkennen wie das Sonnenlicht auf den ausgedehnten Flachmeeren glitzerte und auf den Inseln ein undurchdringliches Grün bis an die Küsten reichte.

00:02:09: Zwischen den Urwäldern zeichneten sich geometrische Muster ab Städte Geplant Großflächig ausgedehnt und leer.

00:02:18: Sie fanden verwaiste Metropolen, die Instrumente maßen kaum elektromagnetische Aktivität.

00:02:26: Zwar wurde Energie verbraucht aber viel zu wenig um damit auch nur eine Stadt sofern diese bevölkert war am Leben zu erhalten.

00:02:34: Die großen Datennetze blieben stumm.

00:02:36: Nur ein Grundrauschentechnischer Systeme war messbar.

00:02:40: sie landeten auf der größten Insel in der Nähe einer Stadt.

00:02:44: Die Umgebung wirkte wie eine fast schmerzhafte Idylle.

00:02:47: Sanfte Hügel zogen sich zu einem türkisfarbenen Meer hinunter, bewachsen mit fremdartigen Baumartigen gewechseln, deren blau-grüne Blätter sich im Wind wiegten.

00:02:57: In der Ferne hörte man die Rufe unbekannter Flugtiere und das Summen von Insekten – die Natur hatte sich ihren Raum zurückerobert!

00:03:05: Doch die Stille der Zivilisation wirkte umso unheimlicher.

00:03:08: Kein Motorengeräusch keine Stimmen nur das Säuseln des Windes in den leeren Straßen.

00:03:14: Sie durchsuchten verlassene Plätze und fanden nichts, sie suchten nach Gebäuden die ehemals eine Verwaltung hätten beherbergen können und stießen nur auf verlassene Häuser.

00:03:25: Es war die sprichwörtliche Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

00:03:30: Zwischen eleganten Terrassen weiten Plätzen und schattigen Arkaden wehte nur der Wind hin- und wiederorteten sie in der Fernerobotter wartungsarme Instandhaltungsmaschinen, die still ihre Arbeit nachgingen.

00:03:43: Dann duckten sie sich in Türrahmen, deaktivierten ihre Ausrüstung und ließen die Gesichtslosen diener vorüberziehen – ein gespenstisches Ballett in der leeren Stadt!

00:03:53: Nachdem die Roboter verschwunden waren, liefen sie stundenlang weiter durch die leeren Straßen ohne fündig zu werden.

00:04:00: In der Abenddämmerung saßen Sie an einem ausgetrockneten Bewässerungskanal, lauschten in die Stille und hörten nur das kaum Vernehmbare permanente summentechnischer Geräte in den Gebäuden das einzige Zeichen, dass die Stadt nicht völlig tot sondern nur in einen künstlichen Schlaf versetzt war.

00:04:17: Mehr als drei Wochen vergingen in diesem Rhythmus aus Hoffnung systematischer Durchsuchung der beiden größeren Inseln und bitterer Ernüchterungen.

00:04:25: Auf der kleinsten der drei Inselnen hatten die Freundinnen nur eine größere Stadt entdeckt.

00:04:30: Sie flogen daher wieder zur größten Insel.

00:04:32: Da erhofften sie mehr als in der mittelgroßen Stadt auf dem kleinen Eiland entdecken zu können.

00:04:38: Vieles hier sieht aus, als wäre es für Menschen gefertigt worden, meinte Anna und brummelte mit nachdenklicher Mine vor sich hin.

00:04:45: Eigenartig!

00:04:46: Höchst eigenartig du hast recht, bestätigte

00:04:49: Julia.".

00:04:50: Aber der größte Teil der Wohnungen- und Gerätschaften sind wiederum für Menschen nur bedingt geeignet, meinte sie, sich selbst widersprechend.

00:04:59: Daraufhin beschlossen die Frauen Anna und Julia hell um eine detaillierte Wahrscheinlichkeitsanalyse zu bitten.

00:05:06: Die KI erklärte mit ungerührter, synthetischer Stimme das mit einer Wahrscheinlichkeit von zweiundachtzig Prozent Menschen und Bashur gemeinsam in diesen Städten gelebt hatten.

00:05:16: Diese zweiundachzig Prozent erschienen den Frauen unbegreiflich da die von den Ortest stammenden Berichte eine gemeinsame Kultur von Bashur und Menschen eigentlich kategorisch ausgeschlossen hatten.

00:05:28: aber Hell führte verschiedenste Punkte an Wie er zu seiner Einschätzung gekommen war, rief Architekturdaten ab und glich die Ergonomie der Infrastruktur ab.

00:05:37: Schlussendlich ließen sich Anna & Julia trotz ihrer anfänglichen Skepsis von Helder von überzeugen das Menschen-und-Baschur hier doch gemeinsam gelebt hatten.

00:05:47: Das Design der meisten Wohnräume sprach für die Baschur als Benutzer Aber andere – zwar wenige – waren eindeutig Wohnungen für Menschen.

00:05:56: Die hier vorgefundene Technologie war etwa zu neunzig Prozent für die Bashur angefertigt worden, doch die restlichen zehn Prozent waren für Menschen gebaut.

00:06:05: Was war hier geschehen?

00:06:07: Agis war abgesehen von den schweigenden Robotern eine Geisterwelt.

00:06:12: Anna und Julia fanden nichts Brauchbares und standen kurz davor ihre Suche nach Informationen abzubrechen.

00:06:19: Sie suchten wieder die größte Insel auf und fanden in einer größeren Stadt einen Spielplatz.

00:06:25: Das war Grund genug, diesen Ort genauer zu untersuchen.

00:06:29: Der Boden desselben bestand aus federnnden sechseckigen Feldern.

00:06:34: Die Sitzflächen der Geräte waren zu breit und so hoch für menschliche Kinder.

00:06:38: In die Haltegriffe waren tiefe unheimliche Abdrücke für sechs Finger eingelassen.

00:06:44: Ohne etwas zu erwidern dokumentierte Anna die Szene mit ihrem Aufnahmegerät während ihr ein kalter Schauer über den Rücken lief.

00:06:52: Bei der Landung in der Nähe einer weiteren großen Siedlung bot sich das gleiche Bild.

00:06:57: Verweiste Straßen, verlassene Plätze.

00:07:00: Nun entschlossen sich die zwei Frauen auch die einzige Stadt der kleinen Insel genauestens zu untersuchen.

00:07:07: Als sie feststellten dass diese Stadt und alle Dorfsiedlungen dieser Insel ausschließlich nur für Menschen gedacht waren ohne dabei eine einzige Baschurwohnung zu finden war ihre Verwunderung schier grenzenlos Und Sie fragten sich mit wachsender Unruhe wo die Bewohner des Planeten geblieben waren.

00:07:23: Spätestens seit unserem Eintritt in dieses System hätte man uns bemerken müssen, wenn es hier noch intelligentes Leben und eine Raumfahrtkultur gäbe – zog Anna Bilanz!

00:07:33: Aber diese Städte sind der Beweis, dass es einmal Raumfahrт gab.

00:07:37: Julia stimmte zu.

00:07:39: Sie hatte in einer Wohnung wie schon so oft erneut einen leeren Datenkristall gefunden.

00:07:45: Es waren gefühlt schon hundert oder mehr.

00:07:48: Alle waren leer.

00:07:49: Irgendjemand hat sämtliche externen Speicher auf diesem Planeten gelöscht.

00:07:54: Um jeden herumliegenden Kristall zu lehren, bedürfte es einer uns leider nicht bekannten Methode.

00:08:00: Diese Datenspeicher sind auch von anderer Bauart als die der Ortis, überlegte Julia laut.

00:08:06: Bevor die Freundinnen ihre Suche nach irgendetwas verwertbaren endgültig aufgeben wollten beschlossen sie nochmals die Stadt der Menschen auf der kleinen Insel genau zu untersuchen.

00:08:17: Auch diese Siedlung war eine perfekt konservierte Geisterstadt.

00:08:21: Die Stromversorgung lief, Kraftwerke arbeiteten im Lehrlauf, Farmroboter ernteten und pflanzten Und die Lagerhäuser füllten und lehrten sich nach einem unsichtbaren Plan.

00:08:32: Fertigungsstraßen wurden gewartet.

00:08:35: Bereit für einen Produktionsstaat der nie kommen würde.

00:08:38: Inzwischen verbagen sie sich nicht länger vor den Robotern.

00:08:42: Die Maschinen ignorierten Sie einfach.

00:08:45: Deren Speicher waren bis auf die für ihre Aufgaben notwendigen Programme leer.

00:08:50: Alles war peinlich sauber, alles funktionierte.

00:08:53: nur intelligentes Leben fehlte.

00:08:56: Plötzlich hielt ein Reinigungsroboter direkt auf Anna zu Sie erstarte, hielt den Atem an.

00:09:03: Die Maschine stoppte neigte den Kopf minimal und sprach sie in einer fremden guturalen Sprache an.

00:09:10: Als Anna erschrocken zur Seite wich setzte der Roboter unbeeindruckt seinen Weg fort und zog eine Spur von Sauberkeit über das Pflaster.

00:09:18: Hast du das aufgezeichnet, wollte sie von Julia wissen?

00:09:22: Ja, kam die prompte Antwort.

00:09:25: Julia beobachtete wie der Robot seine monotone Runde drehte.

00:09:29: Jedes dieser Geräte hatte die gleiche Serviceklappe zwischen den Schultern, die für Notfallwartungen gedacht war.

00:09:36: Blitzschnell trat Julia hinter die surrende Maschine Öffnete mit zwei präzisen Handgriffen die Abdeckung, überbrückte das elektronische Sicherheitsprotokoll mit dem Diagnosetool ihres Anzugs und zog die primäre Kernsicherung heraus.

00:09:50: Die Bewegungen der Maschine erstaben Erstand star wie eine Skulptur in der Mitte der Straße.

00:09:56: Blechkasten murmelte Julia abfällig.

00:09:59: Sie verständigten ihre Boardrobots um den deaktivierten Kollegen zur Nelson Mandela zu bringen.

00:10:06: An Bord analysierte hell die Bauteile des Geräts.

00:10:10: Das Ergebnis war eindeutig, Die Technologie stammte weder von Menschen noch von den Ortes.

00:10:16: Mit diesmal schon ninety-fünf Prozentiger Wahrscheinlichkeit handelte es sich um reine Baschurtechnologie.

00:10:22: Anna und Julia wechselten einen bedeutungsvollen Blick.

00:10:26: Baschure und Menschen folgerte Anna wieder mit Zweifeln in der Stimme.

00:10:35: Anna glaubte nach wie vor, dass hier einst Menschen angesiedelt worden waren.

00:10:40: Waren sie von den Bashur vertrieben oder vernichtet worden?

00:10:44: Die Antwort konnte in einer eventuell vorhandenen KI gespeichert sein!

00:10:49: Wenn es in der Stadt einen Zentralrechner gibt dann finden wir vielleicht dort die entscheidenden Informationen.

00:10:55: Wir beginnen gleich mit der Suche nach einer ZentralKI, drängte Julia.

00:11:00: Da die Position eines zentralen Computers nicht im Speicher des untersuchten Wartungsrobotters zu finden war, blieb nur eine Methode.

00:11:09: Wir müssen diesen Rechner ködern, schlug Julia vor!

00:11:13: Wir beschädigen etwas Wichtiges – ein Fabrik, ein Kraftwerk und beobachten woher die Reparaturtrupps kommen.

00:11:20: mit einiger Wahrscheinlichkeit befindet sich die regionale KI in der Nähe, hoffte Julia.

00:11:25: Sie befahlen hell, mit dem Schiff über den Stadtzentrum zu kreisen und jede Bewegung zu erfassen.

00:11:32: Anna und Julia flogen mit ihren Anzügen zur nächstbesten Fabrik – die sie finden konnten!

00:11:38: Der schwere Geruch von heißem Metall lag in der Luft.

00:11:41: Das Summen der Beleuchtung wirkte beunruhigend.

00:11:44: Sie suchten nach kritischen Punkten an denen eine Zerstörung sofortige Reaktionen auslösen würde.

00:11:51: Julia holte die schweren Haftbomben hervor.

00:11:54: An zwanzig strategischen Positionen brachten sie die Sprengsätze an den Hauptgeneratoren an, kontrollierten hektisch die Fluchtwege und zogen sich in sichere Deckung zurück.

00:12:07: Aus einem Gebäude nahe dem Stadtzentrum brachen schwere Fahrzeuge auf und alten zur brennenden Fabrik.

00:12:31: Anna und Julia aktivierten die Antriebe ihrer Anzüge, und schwebten direkt auf das von Häl entdeckte Gebäud zu.

00:12:38: Die Fassade der Anlage war mit großen dunkeln Platten verkleidet – völlig schmucklos und ohne sofort erkennbaren Eingang!

00:12:46: Nachdem sie diesen nach längerem nervenaufreibendem Suchen entdeckt hatten Traten sie vorsichtig durch unverschlossene Türen ins düstere Innere.

00:12:55: Niemand stellte sich ihnen in den Weg!

00:12:58: Hinter einem kurzen Korridor tat sich eine weite Halle auf, in der eine Vielzahl verschiedenartiger Roboter eingelagert waren.

00:13:05: Enttäuscht wollten Sie das Gebäude bereits wieder verlassen – als plötzlich ein großer humanoider Roboter mit einem mechanischen Klicken zum Leben erwachte und direkt auf sie zusteuerte.

00:13:16: Beide Frauen griffen sofort zu ihren Handfeuerwaffen die sie vorsichtshalber bei sich trugen.

00:13:22: Doch die Maschine begann nur im harten Idi um der Baschur zu sprechen, die Translatorin ihre Anzüge übersetzten automatisch.

00:13:30: Benötigst du Informationen?

00:13:33: Oder bist Du im Auftrag Deines Herrn

00:13:35: hier?".

00:13:36: Die Frage traf Anna völlig unvorbereitet.

00:13:40: Welchen Herrn?

00:13:41: Um irgendwie im Gespräch zu bleiben, antwortete sie Ja – was strategisch beide Möglichkeiten offenließ!

00:13:48: Willst du diese Informationen oder benötigt diese dein Herr?

00:13:52: fragte die Maschine nochmals metallisch.

00:13:55: Ich war Annas ehrliche Antwort.

00:13:58: Gut, Sklavin Wenn ihr wollt, sende ich eine Datei zu deinem Anzug.

00:14:04: Über das Protokoll werde ich mich mit deinem anzugsrechner einigen Einverstanden!

00:14:10: Annas Antwort kam mit einem hastigen ungläubigen Ja.

00:14:14: Sie blickte Julia fragend an und feigste nervös.

00:14:18: Herr, Sklavin?

00:14:20: In was für einer Geschichte sind wir hier

00:14:22: gelandet?".

00:14:24: Ist dir noch nicht in den Sinn gekommen dass die Menschen hier die Sklaven der Baschur gewesen sein könnten?

00:14:30: warf Julia mit ernster Stimme ein.

00:14:32: Anders Anzug meldete das die Übertragung von zwei Dateien erfolgt war.

00:14:37: Von purer Neugier getrieben flogen die beiden Frauen sofort zurück zur Nelson Mandela.

00:14:43: Während des rasanten Fluges überspielten sie die Dateien zu hell damit dieser sie auf Schadsoftware prüfte.

00:14:50: In der Zentrale angekommen, wurden Sie von Enneas empfangen, der sich stolz auf das Pult vor den Monitoren schwang um laut Schnurren seine Streicheleinheiten einzufordern.

00:15:00: Hell hatte die Dateien bereits analysiert.

00:15:04: Es handelte sich um hochauflösende Videodateien mit zwei Tonspuren eine in Baschursprache Die andere in einer dem Ortisischen sehr ähnlichen Sprache.

00:15:13: Auf Annas Anweisung übersetzte Heldi bei Schurspur und legte eine dritte, synchrone Tonspur an.

00:15:20: Die erste Datei war kurz – die andere um ein vielfaches Länger.

00:15:24: Zur großen Überraschung aller erschien im Video ein echter Mensch!

00:15:29: Ein streng gescheitelter Mann mittleren Alters in schlichtem fast priesterlichem Gewand der vor dunkeln Holzpanelen saß.

00:15:36: Er hob feierlich grüßend die Hand und begann zu sprechen.

00:15:40: Hell schaltete auf die Übersetzung und startete die Wiedergabe der kurzen Datei.

00:15:45: Die Prophezeiung sagt, Der erste Schritt ist getan.

00:16:12: Das Barschur Ungeziefer wurde der Gerechtigkeit zugeführt und restlos vernichtet.

00:16:18: Nach endlosen, mehr als fünftausend Jahren können wir nun endlich mit der Suche nach der Heimat beginnen!

00:16:24: Mein Name ist Kalua Hogan – ich bin der sechste Rat des hohen Rates von Agis.

00:16:30: Mir obliegt die Aufgabe den Bericht des ewigen Helden-und ersten Rates guter Irren für alle Menschen aufzubereiten.

00:16:38: Er erzählt in Ausschnitten die wichtigsten Ereignisse unserer Geschichte, der Sklaven von Agis und von unserer gnadenlosen Rache.

00:16:47: Das Video war zu Ende!

00:16:49: In der Zentrale war es plötzlich so unheimlich still, dass man nur noch Enneas tiefes Schnurren hörte.

00:16:56: Julia atmete langsam und schwer aus.

00:16:59: Sie haben die Baschur ausgelöscht, sagte sie völlig tonlos.

00:17:03: Anna nickte langsam während ihr die Tragweite bewusst wurde Und sie nennen es Gerechtigkeit.

00:17:10: Hell wartete im Hintergrund Stumm auf weitere Befehle, draußen im Allzug Agis ruhig seine Bahn als wäre nichts geschehen.

00:17:19: Anna fast star vor lähmender Aufregung drückte auf das Kontrollfeld und startete den zweiten langen Bericht Ende erstes Buch.

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